soziologie heute

Fachmagazin für Soziologie

soziologie heute Oktoberausgabe 2015

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erscheint 2. Oktoberwoche 2015

Werte Leserin, werter Leser,

Mit dem Oktoberheft 2015 starten wir in das achte Jahr des Bestehens von soziologie heute. Wer einmal in diese faszinierende
Welt „eingetaucht“ ist, der weiß, dass er erst am Anfang einer langen und spannenden Reise ist.
Das (neue) Institut für Höhere Studien soll seine wissenschaftliche Kompetenz zur – unabhängigen – Beratung politischer Entscheider
im Land mobilisieren. In den vier Schwerpunkt-Bereichen Gesundheit, Bildung, Arbeitsmarkt/Industrie 4.0 und Budgeting
werden Ökonomen, Soziologen und Politologen interdisziplinär forschen. Bernhard Martin interviewt hierzu den Sanierer des IHS-Instituts
Sigurd Höllinger.
Warum ist die Religionssoziologie heute wichtig als das je der Fall war? Weil die Religionen zum Hauptthema der richtigen und
falschen Medienberichterstattung geworden sind. Deshalb soll die Religionssoziologie einen Beitrag zum Verständnis – und nicht zu
Bejahung oder Verneinung – der Religionen leisten. Peter Stiegnitz beginnt dieses Mal mit dem Verständnis des Judentums.
Das Schiff „Soziologie“, das mit Comte und Durkheim seetüchtig gestartet ist, um neue wissenschaftliche Kontinente zu entdecken
und soziale Realität zu erforschen, ist zum „fliegenden Holländer“ geworden, der ohne reale Identität, konstruktivistisch degeneriert,
orientierungslos auf den Weltmeeren der sozialen Katastrophen des 21. Jahrhunderts herum irrt. Gerhard A. Schwartz geht
in seinem Beitrag darauf ein, wie es in der Soziologie weitergehen könnte.
Derzeit sieht sich Europa einer neuen Völkerwanderung ausgesetzt. Was sagt die Wissenschaft dazu? Ernst Gehmacher skizziert
einige Hypothesen – vielleicht auch nur Glaubenssätze – eines Sozialwissenschaftlers.
Der Relativität von Sein und Zeit geht Wolfgang Caspart auf die Spur. Ewig gültige Wahrheiten existieren nicht immanent in Raum
und Zeit.
Einblicke in das Wirken und Schaffen des gewaltigen Soziologen René König gewährt Richard Albrecht in seinem Beitrag über
„René König als Forschungsobjekt“.
Darüber hinaus erwarten Sie interessante Beiträge wie z. B. über den Einfluss von Attraktivität auf den Marktwert von Fußballern,
Antworten auf die Frage, aus welchen Gründen wir handeln, warum Kollektivstrukturen gesunde Bewegung fördern oder warum die
Generation Y häufig falsch eingeschätzt wird.
Die Redaktion von soziologie heute wünscht Ihnen interessante Lesestunden.

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