soziologie heute

Fachmagazin für Soziologie

soziologie heute Februarausgabe 2016

SOZIOLOGIEHEUTE_FEBERausgabe2016.indd  erscheint in der 2. Feberwoche 2016

Werte Leserin, werter Leser,
das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht: mit dieser Februar-Ausgabe startet eine Kooperation zwischen dem Berufsverband
Deutscher Soziologinnen und Soziologen und dem Fachmagazin soziologie heute. Dieser größte europäische
soziologische Berufsverband wird ab sofort regelmäßig über seine Aktivitäten berichten und seine Expertise einbringen.
Für unsere Leserinnen und Leser bringt dies ein noch breiteres Angebot, mehr Berichte aus der Praxis und – für die vielen
Soziologinnen und Soziologen – eine noch stärkere Stimme für unsere Disziplin. Damit versuchen wir nunmehr gemeinsam,
vermehrt Orientierung zu bieten und Antworten auf die großen Fragen von Gemeinschaft und Gesellschaft zu finden.

In Deutschland geht, Umfragen zufolge, die „German Angst“ um, auch wenn Wirtschaft und Konsum boomen. Hermann
Strasser analysiert in seinem Beitrag „Die Welt im Untergang?“ eine Welt im Zeichen der Gleichzeitigkeit des historisch
Ungleichzeitigen.

In der Reihe „religionssoziologische Praxis“ präsentiert Peter Stiegnitz dieses Mal den Islam. Die Ergebnisse unzähliger
soziologischer Erhebungen positionieren das Bild des Islam zwischen einer gewaltbereiten Religion und einer in Westeuropa
ungewohnten religiösen Frömmigkeit. All das spiegelt allerdings nur ein Zerrbild des Islam wider.

Angesichts der wirtschaftspolitischen Krisen seit Ende des letzten Jahrzehnts und der verbreiteten Einsicht, dass der Klimawandel
vor allem durch gesellschaftsweite Verhaltensänderungen beeinflusst werden kann, setzen immer mehr große
Institutionen wie EU, OECD oder die deutsche Bundesregierung nicht mehr nur auf technische, sondern auch auf soziale
Innovation. Hans-Werner Franz macht sich auf die Spur der „Vielen“, die etwas anders machen.

Hat man mit einem Studium der Soziologie überhaupt Berufschancen? Die Mitautorin des neuen Handbuches „Sozialwissenschaftliche
Berufsfelder“ Katrin Späte stellt sich diesen Fragen im Interview mit soziologie heute.

Durch manche Medien sind Menschen nicht zwingendermaßen zum selben Zeitpunkt am selben Ort, und sie nehmen
einander nicht direkt, sondern über Medien wahr. Sogenannte „skopische Medien“ erschaffen neue Informationswelten,
brechen Räume und Zeiten auf und setzen sie neu zusammen. Werner Reichmann schildert im Interview, wie skopische
Medien die soziale Situation verändern und neue „Welten“ entstehen können.

Viele weitere Beiträge wie z. B. über Gesellschaft und Raum, den Begriff des Ressentiments, den pathologischen Internetgebrauch
im beruflichen Kontext oder über Gender Studies sollen Ihnen Gusto auf Mehr machen.

Die Redaktion von soziologie heute wünscht Ihnen ein spannendes und erfolgreiches Jahr und interessante Lesestunden.

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