soziologie heute

Fachmagazin für Soziologie

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Vobruba Georg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kritik der Leute. Einfachdenken gegen besseres Wissen.

Georg Vobruba (2019)

1. Auflage. Beltz Juventa. Weinheim.

ISBN 978-3-7799-6037-9

136 Seiten.

 

Rezension von Dr. Uwe Lammers

uwelammers.ul@gmail.com

Es gibt zweifellos Bücher, die beim ersten Kontakt etwas verstören oder zumindest neugierig machen. Letzteres ist Georg Vobruba (Vobruba 2019) hier durchaus gelungen, wenn auch er letztlich keine finale Lösung anbieten kann, was ohnehin reichlich vermessen wäre, das zu erwarten, wenn er sie denn hätte. Autor und Leser gehen so auf eine kurze wie schnelle gemeinsame Reise durch die Jahrhunderte voller Fragen.

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Inhaltsverzeichnis Aprilausgabe 2019

Aprilausgabe 2019

Werte Leserin, werter Leser,
die 64. Ausgabe der soziologie heute bietet Ihnen wiederum ein buntes Spektrum an aktuellen soziologischen Beiträgen und Informationen.
So widmet Gerd Nollmann seinen Beitrag dem digitalen Rausch. Wir gewöhnen uns schnell an die neuen Realitäten und bekommen dabei die Tiefe und Breite der gesellschaftlichen Disruption kaum zu fassen.
Katholiken und Protestanten teilen das Christentum, aber Theologen beider Konfessionen verstehen es nicht gleich. Heiner Meulemann geht der Frage nach, ob sich die Unterschiede der Theologie in Unterschieden der gelebten
Religiosität spiegelt.
Mehr als drei Viertel aller Geflüchteten aus den Herkunftsländern Syrien, Irak und Afghanistan haben unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt und sind dadurch oft mehrfach traumatisiert. Helmut Schröder stellt die Ergebnisse einer bundesweiten Studie zum Gesundheitszustand von Erstasylantragstellern vor.
Mit seiner Lebensmitschrift führt uns Hermann Strasser dieses Mal die Katastrophe der Loveparade in Duisburg vom Juli 2010 wieder vor Augen und Bernhard Martin weist auf die Notwendigkeit einer vermehrten öffentlichen
Nachfrage nach sozioökonomischer Expertise hin.
Der vor einem Jahr von Greta Thunberg initiierte Schulstreik hat ein erstaunliches Echo hervorgerufen und neben Zustimmung auch Kritik bis hin zu Diffamierungen erzeugt. Konrad Ott und Christian Baatz stellen sich mit ihrem
Meinungsbeitrag auf Seiten der Schülerinnen und Schüler.
Die Wahrscheinlichkeit, dass wir jemals mit Außerirdischen zusammentreffen, dürfte äußerst gering sein. Sollte dies jedoch in absehbarer Zeit der Fall sein, so wären die Folgen sicherlich weitreichend. Bernhard Hofer verweist in seinem Kurzbeitrag auf eine eher selten behandelte Disziplin: die Exosoziologie.
Diese und noch mehr Beiträge erwarten Sie in der vorliegenden Ausgabe. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und einen guten Start in den Frühling.

Ihre soziologie heute – Redaktion

JKU-SYMPOSION SPORT IN GESELLSCHAFT

Symposion, Plenartermine: Do. 09. 05. und Fr. 10. 05. 2019
Johannes Kepler Universität (JKU) LINZ, Uni-Center (=Mensagebäude, neben Schloss),
Altenberger Str. 69, 4040 Linz, 2. Stock (Außenstiege / Außenlift)
Programm

Symposium Dürnstein

Die Alternative zu Demokratie ist Demokratie: Doch wie soll sie aussehen? Die traditionelle repräsentative Demokratie scheint global in der Krise. Neue Formen der Partizipation, der Kontrolle und Mitbestimmung sind notwendig, um in einer globalisierten Welt und unter dem Vorzeichen demographischer Veränderungen Demokratie weiter zu entwickeln.

ES GEHT NICHT NUR UM DIE DIAGNOSE. WICHTIG IST DIE THERAPIE.

Das Symposion Dürnstein 2019 lädt vom 7. bis 9. März 2019 wieder hochkarätige Gäste ein, darunter die PolitikwissenschaftlerInnen Ulrike Guérot (D) und Hans Vorländer (D), der Präsident des Forum Alpbach Franz Fischler (A), der Politikwissenschaftler und Soziologe Colin Crouch (GB) und das Büro für Zukunftsfragen Vorarlberg. Moderiert wird das Symposion Dürnstein von Claudia Reiterer und Joachim Schwendenwein.

 

7. bis 9. März 2019

Eröffnung am 7. März 2019, 18.00 Uhr

Stift Dürnstein

Prälatensaal

3601 Dürnstein

Kuratorin: Ursula Baatz

Veranstalter: NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB)

Karten erhältlich über www.oeticket.com

Programmfolder

Februarausgabe 2019

Werte Leserin, werter Leser,

anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von soziologie heute dürfen wir Ihr Augenmerk nochmals auf unsere Initiative „soziologie bewegt“ lenken. Wir suchen dafür herausragende Leistungen von soziologisch tätigen Personen und/ oder Einrichtungen, welche die Gesellschaft nachhaltig bewegt haben oder noch bewegen können. Ab sofort können Studien/Projekte eingereicht werden. Deadline ist der 31. März 2019. Nähere Infos finden Sie auf Seite 2 in dieser Ausgabe. Machen Sie mit und werden Sie so eine starke Stimme für die Soziologie!

Im Februarheft von soziologie heute geht es u.a. um die Errungenschaften westlicher Kultur und Zivilisation, welche zunehmend in Frage gestellt werden, um eine Gegenüberstellung der Migrationspolitik von Trump und Obama oder um die Frage nach den Forderungen der seinerzeitigen 68-er-Generation.
Vor 30 Jahren starb der Nobelpreisträger Konrad Lorenz, welcher bis heute ein äußerst umstrittener Grenzgänger zwischen Zoologie, Psychologie und Philosophie ist. Jens Korfkamp nimmt dies zum Anlass, um über Leben und Werk des konservativen Gesellschaftskritikers zu informieren.
Neben Beiträgen über Religion,Bürgertugenden, Beziehung, Pfl ege, Architektur oder Zukunftsängste der Jugendlichen finden Sie auch Teil 2 des Rückblicks von Volker Wackerfuß über die Entwicklung des kubanischen Guerilla-Verständnisses.
Da die Weihnachtszeit auch vielen die Möglichkeit bot, sich mit der Literatur auseinanderzusetzen, haben wir dieses Mal eine ganze Reihe von Buchneuerscheinungen für Sie parat. In Hinkunft werden wir allerdings Buchbesprechungen vermehrt auf unsere Website http://www.soziologie-heute.at verlagern, um in unserem Magazin mehr Raum für Berichte und Studien zu schaffen.

Allen unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir eine schöne Winterzeit und spannende Lesestunden. Bitte empfehlen Sie uns weiter!

Inhaltsverzeichnis Februarausgabe 2019