soziologie heute

Fachmagazin für Soziologie

Archiv für Uncategorized

Inhaltsverzeichnis Aprilausgabe 2018

Advertisements

Aprilausgabe 2018

Werte Leser,

die April-Ausgabe nimmt dieses Mal stark Bezug auf aktuelle gesellschaftspolitische Debatten. So läuft in Österreich derzeit ein sogenanntes Anti-Raucher-Volksbegehren, für welches bis dato rund 500.000 Unterschriften gesammelt wurden. Die österreichische Bundesregierung will die bis Mai bestehende Regelung hinsichtlich getrennter Raucher- und Nichtraucherbereiche beibehalten. Die Wogen gehen hoch, Polemiken, Stimmungs- und Angstmache überdecken gesellschaftlich
bedeutend wichtigere Fragen. Bernhard Hofer sinniert in seinem Beitrag über den Sinn und Unsinn dieser Hetzkampagne und spricht sich einmal mehr für beiderseitige Toleranz aus.
Die Amokläufe an US-amerikanischen Schulen haben die Diskussion um die Waffengesetze neuerlich angeheizt. Amokläufe gibt es nicht nur in Amerika, wie die Vorfälle von Erfurt 2002, Winnenden 2009 und München 2016 deutlich machten. Nach Hermann Strasser ähneln zwar manche Auslöser, Abläufe und Opfermerkmale weltweit, doch die US-amerikanischen Lebensumstände und politischen Verhältnisse befördern den Amoklauf in besonderer Weise. Ist dies typisch für die „Bewaffneten Staaten von Amerika“?
Erst kürzlich hat sich die politische Führung neu formiert und ihren weltweiten Führungsanspruch verkündet. China hat sich von einem der ärmsten Länder der Welt Ende der 1970er Jahre zu einem Land mit mittlerem Einkommen und zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht nach den USA entwickelt. Der China-Experte Thomas Heberer geht der Frage nach, wie der chinesische Entwicklungsstaat eigentlich funktioniert.
Nach der Polizeirazzia beim Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung sowie der Suspendierung des BVZ-Direktors dürfte es nun einen Untersuchungsausschuss geben. Bernhard Martin geht in seiner Glosse auf diese hochnotpeinliche – in drei Monaten beginnt die österreichische EU- Ratspräsidentschaft und das BVT ist bei Staatsbesuchen auch für Personenschutz zuständig – Affäre ein.
Ebenso wie die Polizei wirbt auch das österreichische Bundesheer vermehrt um Nachwuchs. Der Soldatenberuf ist jedoch durch besondere Mobilitäts- und Flexibilitätsanforderungen gekennzeichnet. Gottfried Reiter geht u.a. der Frage nach, welche beruflichen und privaten Rahmenbedingungen eine mögliche Work-Life-Balance begünstigen oder hemmen.
Antriebslosígkeit, Interesselosigkeit, Lustlosigkeit, Mutlosigkeit und andere Losigkeiten sind nicht nur Merkmale eines depressiven Menschen, sondern scheinen auch die modernen Gesellschaften zu charakterisieren. Klaus Zapotoczky zeigt einen Weg auf, der durch Diagnose und Ursachenforschung eine Veränderung zum Besseren bewerkstelligen kann.

Die Redaktion wünscht Ihnen fesselnde Lesestunden. Bitte empfehlen Sie uns weiter!

Februarausgabe von soziologie heute

über Februarausgabe 2018

Februarausgabe 2018

Werte Leserin, werter Leser,

mit der Februar-Ausgabe starten wir ins Neue Jahr, genau genommen in das elfte Erscheinungsjahr von soziologie heute. Wir haben uns deshalb entschlossen, Ihnen einige Beiträge anzubieten, die Rückblicke enthalten. Doch soziologische Rückblicke sind mehr als bloße Geschichtsdarstellung. Soziologische Rückblicke hinterfragen Ereignisse, stellen Vergleiche mit anderen Phänomenen an und stellen Verbindungen zu aktuellen Entwicklungen her.
So starten wir dieses Mal mit Auszügen aus der Lebensmitschrift des Soziologen Hermann Strasser – nach eigener Bezeichnung ein „Unterhundertjähriger“. Hermann Strasser schildert in seinem Beitrag den amerikanischen Kapitalismus und dessen Knast AGs.
Helmut Schröder wirft auch den Blick zurück, allerdings nicht so weit. Er widmet sich den Krisen, welche Beschäftige erlebt haben und wie diese erfolgreich bewältigt werden können.
Den „anderen 68ern“ sinniert Richard Albrecht nach, indem er auf eine seinerzeitige IfD-Studie zum Fernsehverhalten verweist.
2017 erschien im Quintus-Verlag das Buch „Sprung über ein Jahrhundert“ von Francis D. Pelton oder – genauer gesagt (es handelte sich dabei um ein Pseudonym) – Franz Oppenheimer. In dieser Neuauflage des 1934 erschienen utopischen Romans schildert Oppenheimer seine Zukunftsvisionen. Bernhard Hofer hat für Sie dieses Buch gelesen und fasst es kurz zusammen.
Natürlich bewegen wir uns mit den Beiträgen auch in der Jetztzeit. Heribert Krekel diskutiert in seinem Artikel die Problematik der Identitätspolitik entlang der Geschlechterdebatte mit Bezug auf die Schwulen- und Lesbenbewegung und Heidemarie Pöschko und Katharina Wurzer präsentieren ihre Sicht über die „Neuen Selbstständigen“ zwischen Unabhängigkeit und unsicherer Lebensrealität.
Und mit Demokratie geht es weiter: Bernhard Martin schreibt über Plutokraten und Populismus – Demokratie in der Zwickmühle und Michael Mayer geht auf den Begriff Postdemokratie ein, der u.a. für die Verdrängung der politischen Macht durch die private Macht steht.
Wie gewohnt erwarten Sie zahlreiche weitere interessante Beiträge aus dem Feld der Soziologie und ihren Nachbardisziplinen.
Die Redaktion wünscht Ihnen allen ein spannendes und erfolgreiches 2018 und natürlich fesselnde Lesestunden.
Bitte empfehlen Sie uns weiter!

Inhaltsverzeichnis Februarausgabe 2018

Inhaltsverzeichnis Dezemberausgabe 2017

soziologie heute Dezemberausgabe 2017

Werte Leserin, werter Leser,
mit dieser Dezember-Ausgabe bieten wir Ihnen wieder ein breites Themenspektrum zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Da die Soziologie eine wichtige Binde-Wissenschaft ist, sind vereinzelte Ausflüge in
Nachbardisziplinen wie Psychologie, Geschichte, Philosophie, Theologie usf. unverzichtbar.
So unternahmen etwa die beiden Autoren Hermann Strasser und Johann Stranger eine Wanderung in ihrem Heimatort und legten uns letztlich eine traumwandlerische Geschichte mit inspirierenden Gedanken zum ewigen
Leben vor.
Viele ältere Doppelverdiener würden gerne gleichzeitig in Rente gehen, lassen sich jedoch von den finanziellen Folgen abschrecken. Maria Eismann und Kène Herkens gingen in ihrer Untersuchung in den Niederlanden dieser Frage nach.
Rosemarie Bork widmet ihren Beitrag den psychischen Problemen in den heutigen Generationen, welche als Folge der Weltkriege und gelebter Traditionen auftreten – ein Thema, welches überwiegend von psychologischer Forschung, Historikern und Journalisten bearbeitet wird.
Jean Baudrillard hat zwar kein einziges Buch über Mode geschrieben, dennoch sind in seinen Texten immer wieder Stellen, Hinweise, Abschnitte auffindbar, die für die Formulierung seines modetheoretischen Ansatzes dienlich sind. Volker Wackerfuß spürte diese für soziologie heute auf.
Die Frage nach Analphabetismus und Grundbildung ist gesellschaftlich relevant, aber die „betroffenen“ Menschen sind nicht sichtbar. Reinhild Hugenroth und Gerhild Ganglbauer versuchen, dem Thema Analphabetismus im Europa des 21. Jahrhunderts auf die Spur zu kommen.
Darüber hinaus erwarten Sie zahlreiche weitere interessante Beiträge aus dem Feld der Soziologie und ihren Nachbardisziplinen.
Die Redaktion wünscht Ihnen allen ruhige und besinnliche Weihnachtsfeiertage und vor allem fesselnde Lesestunden. Bitte empfehlen Sie uns weiter.