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Erwin Eckert

Erwin Eckert: Religiöser Sozialist – Antifaschist – Kommunist in nicht-revolutionären Zeiten

Buchvorstellung von Wilma Ruth Albrecht

„Erwin Eckert (* 16. Juni 1893 in Zaisenhausen; † 20. Dezember 1972 in Mannheim) war ein deutscher Politiker der KPD und Vorsitzender des Bundes der religiösen Sozialisten Deutschlands. Er war Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg von 1952 bis 1956.“ (de.wikipedia; 5.12.2021)

I.

Wer kennt heute noch den „Bund der religiösen Sozialisten Deutschland“ und dessen hervorragenden Repräsentanten Erwin Eckert? Wer weiß, dass die Mannheimer Trinitatiskirche, in der Erwin Eckert von 1927-1931 predigte, ursprünglich ein barockes Kleinod war – heute dagegen Tanztheaters im denkmalgeschützten Kirchenbunker? Wer erinnert, dass Südwestdeutschland eine lange radikaldemokratische Tradition besitzt, aus der heraus sich eine sozialistische-kommunistische Bewegung entwickelte – die selbst noch nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er Jahre bestand?

Und wer kann sich vorstellen, dass es eine reale Alternative zum geteilten Deutschland im „Kalten Krieg“ gab und sich Menschen unter persönlichen Opfern für Antifaschismus, Frieden und Demokratie engagierten – anstatt wie gegenwärtig diese Begriffe als Tarnkappe zum Schutz herrrschender Interessen zu nutzen?

Vielleicht gibt es noch einige ältere Historiker (wie mich), die entsprechendes Erfahrungswissen besitzen, ob sie es jedoch fruchtbar weitergeben können, muss bezweifelt werden.

Jedenfalls bemüht sich Friedrich-Martin Balzer (Jg. 1940, Studium in Marburg und Promotion bei Wolf Abendroth, Gymnasiallehrer i. R.) auch weiterhin darum, dass das politische Wirken des religiösen Sozialisten und Kommunisten Erwin Eckert (1893-1972) nicht in Vergessenheit gerät … hatte er ihm doch seit 1967 zahlreiche Buch- und Aufsatzveröffentlichungen gewidmet. Die vorliegenden zwei Bände bilden den „Schlussstein“ dieser Beschäftigung: „Im Mittelpunkt steht der Kampf des KPD-Abgeordneten und Mitglied des Weltfriedensrates für Antifaschismus, Frieden und Demokratie nach 1945.“

Erwin Eckert. Antifaschismus. Frieden. Demokratie. Reden und Texte (1945-1959). Herausgegeben von Friedrich-Martin Balzer. Essen (Neue Impulse Verlag) 2021, Band 1: Einführung, 188 S., 14.80 Euro,  Band 2: Dokumente, 823 S., 24. 80 Euro.

Der erste dünnere Band enthält Auführungen und Erläuterungen, um die Position Erwin Eckert besser einordnen zu können und den Herausgeber Friedrich-Martin Balzer näher zu charakterisieren. So findet man nach den Vorbemerkungen des Herausgebers (7-8) Ausführungen von Gert Meyer zu „Einigungsbestrebungen zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten in Südbaden nach 1945“ (9-27), einen Nachdruck von 1977.

Hier zeigt Meyer auf, dass sich wie andernorts auch im Nachkriegsdeutschland spontan Anti-Nazi-Komitees bildeten[1] mit dem politischen Ziel, die Spaltung der Arbeiterparteien, besonders zwischen SPD und KPD, aufzuheben. Doch auch die Ansätze 1946 im Land Baden eine sozialistische Einheitspartei zu bilden, scheiterten bald, weil die Sozialdemokraten auf ihrem Landesparteitag im November 1946 eine Zusammenarbeit mit den Kommunisten ablehnten, dies auch im Zusammenhang mit der Regierungsbildung Wohleb (badischer Staatspräsident von 1947-1952).

Das umfangreichste Kapitel stellt der Beitrag von Balzer „Erwin Eckert – Revolutionär in nichtrevolutionären Zeiten“ (29-140) dar. In ihm geht der Verfasser auf Eckerts Reden im Badischen Landtag (1947-1952), dann im Baden-Württembergischen Landtag (1952-1956) und auf öffentlichen Versammlungen ein – sie sind, basierend auf den Orginaltexten, in Band 2 abgedruckt. In diesen Reden sprach sich Eckert für die nationale Einheit Deutschlands, eine demokratische Bodenreform und einen großen gemeinwirtschaftlichen Sektor sowie eine umfassende Demokratisierung des öffentlichen Lebens aus; und argumentierte vehement gegen  zunehmende Kriegstreiberei, separate westdeutsche Währungsreform, Refaschisierung, Nato-Mitgliedschaft und sich abzeichnendes KPD-Verbot. Balzer glaubt, dass sich die politischen Argumente Eckerts gegen die Restauration in Westdeutschland auch gegen die repressive Politik der Gegenwart eignen. Sein wertendes Fazit lautet: „Eckert war ein Revolutionär in nichtrevolutionären Zeiten, ganz im Sinne von Lenin.“ (135)

An diesen Aufsatz schließt sich an eine „Zeittafel“ (141-147), die von April 1945-April 1960 reicht, eine „Kurzbiografie Erwin Eckert“ (149-152) und ein „Interview von Kurt Pätzold mit Friedrich-Martin Balzer zum Lebenswerk und Vermächtnis von Erwin Eckert“ (153-161).

Den Abschluß bilden fotografische „Abbildungen“ mit dem Protagonisten, Angaben „Zum Herausgeber“ (175) sowie eine Auflistung seiner Veröffentlichungen zu Eckert (177-181) und ein „Literaturverzeichnis“ (183-188).

Da sich Balzer auf Reden und Texte, vor allem auf ideologische  Auseinandersetzungen um Antifaschismus, Frieden und Demokratie konzentriert, übersieht er, dass die Restauration der sozioökonomischen und politischen Verhältnisse konkret praktisch vollzogen wurde. Schon kurz nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft vernetzten sich konservative und rechtsliberale bürgerliche Honoratioren und Politiker zumeist aus der Weimarer Republik, um sich als honorige Fach- und Verwaltungskräfte den siegreichen amerikanischen und französischen Besatzern in Baden und Württemberg devot anzudienen. Hierzu gehörten beispielsweise der erste Bundespräsident (1949-1959) Theodor Heuss, der Ministerpräsident von Württemberg-Baden (1945- 1952) Reinhold Meier und der langjährige Bundestagsabgeordnete (1949-1972) der SPD von Mannheim (Wahlkreis I) Carlo Schmid – ganz bestimmt kein „sozialistischer Staatsrat“ (156). Und letzterer, Militärverwaltungsrat in Lille seit 1940, dabei auch verantwortlich für die Todesurteile gegen französische Widerstandskämpfer, sollte und wollte bewußt auf die Sozialdemokraten als Landesvorsitzender der SPD von Württemberg-Hohenzollern (1946-1952) einwirken, um eine Zusammenarbeit mit Kommunisten zu unterbinden.[2] Während auf der politisch-öffentlichen Vorderbühne verbale Gefechte um den Neuaufbau geführt wurden, erfolgte im Hintergrund die Rekonstruktion der alten Kapitalstrukturen, wie im „Ländle“ von Bosch.[3]

II.

Erwin Eckert galt zu seiner Zeit als populäre und geachtete Persönlichkeit. Er verkörperte in seiner Person die Ideale der Arbeiterbewegung der Zeit der Weimarer Republik: gutaussehend und stolz, gebildet und beredet, mutig und prinzipientreu.

Eckert wurde 1893 als Ältester von 8 Kindern eines Lehrers in Zaisenhausen im Kraichgau geboren, wuchs in der Mannheimer Neckarstadt auf, besuchte das Gymnasium und studierte in Heidelberg, Göttingen und Basel Theologie und Philosophie. Er schloss sich früh der SPD an. Nach den Erfahrungen als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg engagierte er sich als Vikar in Pforzheim und Pfarrer in Meersburg als religiöser Sozialist und Sozialdemokrat politisch-öffentlich, u. a. für entschädigungslose Fürstenenteignung. 1926 bis 1931 war er geschäftsführender Vorsitzender des „Bundes der religiösen Sozialisten Deutschlands“ und Mitglied der badischen Landessynode, 1927 trat er sein Amt als Stadtpfarrer in der Trinitatiskirche in Mannheim (Innenstadt-Unterstadt) an, aus dem er 1931 enthoben und auch aus der SPD ausgeschlossen wurde, weil er öffentlich engagiert antifaschistisch und sozialistisch agitierend auftrat. Es folgte Ende 1931 der Eintritt in die KPD sowie der Austritt aus der Kirche und dem Bund der religiösen Sozialisten. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er 1933 in Schutz- und Strafhaft genommen, seine Haftstrafe wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verbracht er von 1936 bis 1940 im Zuchthaus Ludwigsburg. Nach dem Krieg war er nicht nur Lizenzträger von Zeitschriften, sondern kurzfristig in den staatlichen Neuaufbau Südbadens 1946 als Staatsrat der provisorischen Regierung Südbadens, Mitglied und Vizepräsident der verfassungsgebenden Versammlung Badens sowie 1947 als Staatskommissar für den Wiederaufbau eingebunden. Parallel war er 1. Vorsitzender der KP Baden, 1947 bis 1952 Abgeordneter des badischen Landtags und von 1952 bis 1956 Landtagsabgeordneter der KPD Baden-Württemberg. Als Sensation galt seine Kandidatur für die OB-Wahl in Mannheim 1949, bei der er 34,7% der abgegebenen und gültigen Stimmen erhielt.

Als mit der Gründung der Bunderepublik Deutschland 1949 offiziell die sozialökonomische Restauration einsetzte, erfolgte für Kommunisten, Antimilitaristen und Antifaschisten erneut der Kampf gegen Renazifizierung und Remilitatisierung, positiv für Wiedervereinigung, Bodenreform und Sozialisierung. Sogleich setzte die staatliche Verfolgung ein: Zuerst traf es die FDJ, dann die KPD und danach die Friedensbewegung, damit auch Erwin Eckert, der 1960 wegen seiner Friedensaktivitäten zu 9 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt wurde. Dagegen war er in der internationalen Friedensbewegung hoch geachtet: 1950-1962 Mitglied des Weltfriedensrates, 1952-1959 Vorsitzender des Friedenskomitees der BRD, 1959 Verleihung der goldene Friedensmedaille des Weltfriedensrates.

Eckert verbrachte seinen Lebensabend verarmt in Großsachsen an der Bergstraße und starb am 20. Dezember 1972 in Mannheim.

III.

Wie zu Beginn erwähnt, sind mir Erwin Eckert, religiöse Sozialisten,  Trinitatiskirche bekannt; und ich kenne aus Ludwigshafen und Mannheim die Örtlichkeiten und das Milieu der traditionellen Arbeiterbewegung.

Diese zeigte sich Ende 1971 mit dem Metallarbeiterstreik in Baden-Württemberg noch selbstbewusst. Damals sollte die Lohnleitlinienpolitik im Rahmen der „konzertierten Aktion“, einer von der SPD verfolgten „keynsianistischen Globalsteuerung“, durchbrochen werden. Diese hatte nämlich dazu geführt, dass die Lohnquote gesenkt wurde.[4] Beim Metallarbeiterstreik von 1971 ging es nun um die Beschneidung der Profitrate des Kapitals und nicht wie bei späteren Abwehrkämpfen in der Schwerindustrie der 1980er Jahre im Ruhrgebiet um Sozialpläne mit staatlichen Zulagen bei Betriebsschließungen. Der Streik 1971 und sein Zeitpunkt ist auch deshalb entscheidend, weil am 15.8.1971 mit der Aufhebung der Goldbindung des Dollars der Prozess der Staatsverschuldung und des Gelddruckens eingeleitet wurde, wodurch das Finanzkapital übermächtig wurde und zunehmend das Staatshandeln korrumpierte.[5]

Die Streikenden waren 1971 vorwiegend Facharbeiter mit dreijähriger Ausbildung wie Schlosser, Werkzeugmacher, Dreher, Starkstromelektiker, darunter viele Kommunisten als IG-Metaller aktiv an der Organisation dieses Streiks beteiligt. In Mannheim bildete das Benz-Werk in Waldhof-Käfertal ein Streikzentrum; und im Parteibüro der DKP in T 2 wurde täglich „Der Benzler“, eine von 20 Betriebskleinzeitungen, gedruckt.

Das waren die letzten Ausläufer einer selbstbewußten Arbeiterbewegung, die 1949 von Erwin Eckert als Wähler angesprochen ihm dazu verhalfen, bei der Oberbürgermeisterwahl im Juli 1949 34,7 % der Wählerstimmen zu erreichen. Bei der 14 Tage späteren Bundestagswahl erhielt die KPD einen Stimmenanteil von 18,7%.

In dieser Frage der Oberbürgermeisterwahl zeigte sich für Eckert eine Grenze einer Aktionseinheit zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten, die er ansonsten nachdrücklich vertrat.

Nach dem plötzlichen Tod von Fritz Cahn-Garnier (1889-1949), einem antifaschistisch-jüdischen Sozialdemokraten, hatten die örtlich führenden Sozialdemokraten – wie schon 1928 – Hermann Heimerich (1885-1963), Jurist und Wirtschaftstreuhänder in Berlin während der Zeit des Nationalsozialismus, aufgestellt, der von CDU und DVP unterstützt und dann auch gewählt wurde. Heimerich erwies sich auch bald als politischer Förderer seines Nachfolgers Hans Reschke (1904-1995). Dieser überzeugte Nationalsozialist, SS-Untersturmführer und Landrat von Höxter und Recklinghausen während des Nationalsozialismus, 1954 Hauptgeschäftsführer der IHK Mannheim, wurde 1955 von CDU, DP, FDP und BHE als parteiloser Kandidat zur OB-Wahl aufgestellt und trotz heftiger Proteste und Gerichtsverfahren gegen den von KPD und SPD unterstützten Antifaschisten Werner Jacobi (1907-1970) ins Amt gehievt [6] – ein typischer kommunalpolitischer Akt der Adenauer-Restaurationszeit.

Die Arbeiterbewegung besaß bis Ende der 1960er Jahre nicht nur Reste von Klassenbewußsein, sondern auch Traditionsbewußsein. Viele Mannheimer waren stolz auf ihre Barockarchitektur: Schloss, Wasserturm, Kaufhaus, Rathaus, Theater, Jesuiten- und auch Trinitatiskirche. Sie wollten diese und andere im Krieg zerstörten Kulturdenkmäler wieder aufgebaut sehen. So auch meine Tante Frieda (Jg. 1893), die jahrzentelang im H-7-Quadrat in der Innenstadt wohnte, und damit nur einen Straßenzug von der ehemaligen Wirkungstätte von Pfarrer Eckert entfernt. Obwohl keine evangelische Kirchgängerin zeigte sie sich empört, als sie meiner Mutter und mir diesen dunklen Kirchenbunker, 1956-1959 von Helmut Striffler im Stil des Brutalismus errichtet, zeigte. Dabei bedauerte sie nicht nur das Fehlen der barocken Fülle und Leichtigkeit im Vergleich zum alten Gotteshaus sondern auch einen Mangel an christlich-sozialer Glaubwürdigkeit im Vergleich zu ihrem ehemalige Pfarrer Eckert.

Im sozialen Milieu in Ludwigshafen-Gartenstadt, in dem ich aufwuchs[7], gab es auch Antifaschisten und Kommunisten wie den Vater meines Klassenkameraden Nord, Tremmel auf der Maudacher Straße, Graf am Ende der Dürkheimer Straße und den BASF-Betriebsrat Zimpelmann in der Deidesheimer Straße – aber das waren für uns Kinder und Jugendliche nur Nachbarn, die man freundlich zu begrüßen hatte. Politisch argumentierend begegneten mir Kommunisten und Antifaschisten erst im Zusammenhang mit der Anti-Notstandsbewegung 1968 und der Studentenbewegung, die an der Mannheimer Hochschule zu Beginn der 1970er Jahre eher proletarisch-kleinbürgerlich als bildungsbürgerlich– großbürgerlich wie im nahen Heidelberg geprägt war. Insofern gab es in Mannheim politische Kontakte zur DKP und deren Persönlichkeiten wie dem Mühlenarbeiter, Gewerkschafter und langjährigen Gemeinderat August Locherer, dem als FDJ-Sekretär inhaftierten Intellektuellen Ulrich Strohecker, dem Elektriker und Parteifunktionär Walter Ebert, dem  Journalisten Fritz Salm und über diese vermittelt zu Erwin Eckert. Bedeutsamer für uns war der Frankfurter Robert Steigerwald, der sich intensiv um den Dialog Kommunisten und Christen bemühte (was aber damals für uns unwichtig war).

Religiöse Sozialisten begegneten mir Ende der 1970er Jahre – allerdings in der Diaspora in der Westpfalz. Sie fanden sich bei einem von mir geleiteten VHS-Kurs zum Antifaschistischen Widerstand 1978 in Kaisersautern ein. Die Auftaktveranstaltung eröffnete der hochbetagte Wolf Abendroth mit einem Vortrag. Und selbstverständlich ging es am größten US-Militärstandort in Europa um die Organisation der Friedenspolitik. Einige Wochen später war ich mit dem ehemaligen KPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Rische anläßlich einer Wahlkampfveranstaltung im Kuseler Raum politisch unterwegs. Dabei besuchten wir auf dem Rückweg im Dunkeln einen Dorfpfarrer, der sich  nicht nur als „religiöser Sozialist“ verstand, sondern auch öffentlich als Marxist-Leninist.

IV.

Insgesamt gesehen ist es gut, dass Friedrich-Martin Balzer an Erwin Eckert erinnert hat. Ob dessen Argumente zu Antifaschismus, Frieden und Demokratie überhaupt noch verstanden werden (können), in einer Zeit in der die Realität auf den Kopf gestellt und Begriffsinhalte in ihr genaues Gegenteil verkehrt wurden und weiter verdreht werden, muss ich leider aufgrund meines Erfahrungswissens bezweifeln.

[1] Arbeiterinitiative 1945. Antifaschistische Ausschüsse und Reorganisation der Arbeiterbewegung in Deutschland. Herausgegeben von Lutz Niethammer, Ulrich Borsdorf, Peter Brandt. Wuppertal (Peter Hammer) 1976

[2] Das und viele andere Intrigen und Schändlichkeiten gibt Carlo Schmid wenn auch in blumig-schwülstiger Sprache in seinen Erinnerungen zu: Bern. München, Wien (Scherz-Verlag) 1979

[3] Anschaulich am Beispiel Bosch dargestellt und von Zeitzeugen erinnert in: Kampf um Bosch. Tilman Fichter: Die Betriebspolitik der KPD nach 1945 – Am Beispiel der Firma Bosch GmbH; Eugen Eberle: Sieben Jahre offensiver Kampf gegen das Kapital. Berlin (Klaus Wagenbach) 1974; zum analytischen Zusammenhang vgl. Wilma Ruth Albrecht: Nachkriegsgeschichte/n. Sozialwissenschaftliche Beiträge zur Zeit(geschichte). Aachen (Shaker) 2007

[4] Werner Abelshauser: Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945. München (C.H. Beck) 2004, bes. S. 342ff.

[5] Wilma Ruth Albrecht: Finanzoligarchie. Aktuelle Neuerscheinungen. In: Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau. 43. Jg. 2020, Heft 81, S. 72-79

[6] Ulrich Nieß, Michael Caroli: Geschichte der Stadt Mannheim. Herausgegeben von der Stadt Mannheim, 3 Bände. Heidelberg 2007-2009

[7] Wer einen Eindruck vom proletarisch-kleinbürgerlichen Milieu in der kurpfälzischen Region im 20. Jahrhundert gewinnen will, kann auf den vierbändigen Roman zurückgreifen; Wilma Ruth Albrecht: Überleben. Roman des kurzen Jahrhunderts. Reutlingen (Freiheitsbaum) Band I/II: Demokratischer Heimatroman, (2016), Band III: Dokumentarischer Bildungsroman (2017), Band IV: Dokumentarische Impressionen über Niederlagen der bundesdeutschen Linken, (2019)

Wilma Ruth Albrecht, Sprach- und Sozialwissenschaftlerin (Dr.rer.soc.; Lic.rer.reg.) mit Arbeitsschwerpunkten 19. und 20. Jahrhundert. Letztes Buch ÜBER LEBEN. Roman des Kurzen Jahrhunderts (4 Bände, Verlag freiheitsbaum: Edition Spinoza, 2016/19). Netzseite der Autorin https://wilmaalbrecht.de/

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