soziologie heute

Fachmagazin für Soziologie

NEWS, TERMINE

Herbsttagung „Stadt-Land Bündnisse für ein nachhaltiges Ernährungssystem“ am 24. und 25. November 2017 an der Leibniz Universität Hannover

Tagungsort: Leibniz Universität Hannover,
Fakultät für Architektur und Landschaft, Herrenhäuser Straße 8 (3.OG),
30419 Hannover, Raum A301 

Kontakt: Raphaela Djalilie-mail: LAES2017@landforschung.de 

Anmeldung zur Tagung:Anmeldungen zur Tagung können bis zum 31.10.2017 formlos per email mit dem Betreff „LAES Tagung 2017“ (ohne Anführungszeichen) an LAES2017@landforschung.de erfolgen.
Am 24.11.2017 findet ein gemeinsames Abendessen statt. Bitte geben Sie bei Ihrer Tagungsanmeldung an, ob Sie an dem gemeinsamen Abendessen auf eigene Kosten teilnehmen möchten. 

Tagungsbeitrag: Ihre Anmeldung ist erst nach Überweisung des Teilnahmebeitrages von 30 Euro auf das Konto der Sektion Land-, Agrar- und Ernährungssoziologie verbindlich. Der Teilnahmebeitrag für Sektionsmitglieder beträgt 15 Euro. Sollten Sie noch kein Mitglied der Sektion sein und haben Sie hieran Interesse, so können Sie gern Ihren Beitritt mit Ihrer Anmeldung zur Tagung schriftlich (und formlos) erklären. Wir freuen uns auf neue Sektionsmitglieder! Bitte verwenden Sie für die Überweisung des Beitrages folgenden Betreff „LAES Tagung 2017, IHR NAME“ und folgende Kontoangaben: Geno Bank Essen Kontoinhaber: DGS e.V. Kontonummer: 412628411 BLZ: 36060488IBAN: IBANDE74 3606 0488 0412 6284 11BIC: BICGENODEM1GBE 

Übernachtung in Hannover: Sollten Sie eine Übernachtung in Hannover benötigen, sind wir Ihnen gerne bei der Suche behilflich. Für die Übernachtung bieten sich in der Nähe des Tagungsortes die Hotels „Schlafgut“ www.hotel-schlafgut.de und „Herrenhäuser Gärten“ www.hotel-ghg.de an.

PROGRAMM

  1. November 2017

13.00 Uhr Ankommen und Anmeldung mit kleinem Imbiss

13.30 Uhr Begrüßung und Einführung in das Thema
Jana Rückert-John und Tanja Mölders  

13.45 Uhr – 15.15 Uhr
Sozialökologische Forschung „KERNig – Kommunale Ernährungssysteme als Schlüssel zu einer umfassend-integrativen Nachhaltigkeits-Governance“

„… weil Ernährung so selbstverständlich geworden ist“ – Wie Framings und soziale Netzwerke die Transformation eines nachhaltigen Ernährungssystems in kleinen und mittelgroßen Städten beeinflussen
Jana Baldy und Sylvia Kruse (Freiburg) 

Eingebundenheit kommunaler Ernährungssysteme in Marktnetzwerke
David Sipple und Heiner Schanz (Freiburg)  

Vorstellung der Initiative des „Meeting of Agricultural Chief Scientists of G20 states“ gegen Lebensmittelverluste und -abfälle (Kurzintervention)
Felicitas Schneider        

15.15 Uhr – 15.45 UhrPause

15.45 Uhr – 17.15 Uhr
Moderierte Podiumsdiskussion: „Gesellschaftliche Diskurse um Landwirtschaft und Ernährung – Perspektiven der Soziologie“

Prof. Eva Barlösius (Universität Hannover, angefragt)
Jochen Dettmer (Vorstandsmitglied der Agrarsozialen Gesellschaft)
Frieden Thomas (Agrarbündnis, „Der kritische Agrarbericht“)
Prof. Marianne Penker (BOKU Wien)
und den TeilnehmerInnen der Veranstaltung

17.30 Uhr – 18.30 Uhr
Mitgliederversammlung der Sektion Land-, Agrar- und Ernährungssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

19 Uhr Gemeinsamens Abendessen

  1. November 2017

9.00 Uhr – 10.30 Uhr
(Re-)Lokalisierung als Vergemeinschaftung im internationalen Vergleich

Gemeinschaft am Berg – Gemeinschaft in der Stadt. Strukturen und Differenzen in der Reproduktion landwirtschaftlich orientierter Gemeinschaften
Carolin Holtkamp (Innsbruck), Andreas Exxner und Isabelle Schützenberger (beide Wien) 

Politisierung vergeschlechtlichter Ungleichheiten in Diversitäts-offenen lokalen Ernährungsnetzwerken am Beispiel von Toronto, Kanada
Carla Wember (Berlin) 

10.30 Uhr – 11.00 Uhr Pause

11.00 Uhr – 12.30 Uhr
Kommunikation und Kooperation

Ist solidarische Landwirtschaft eine Innovation? Über neue landwirtschaftliche Kooperativen und nachhaltigen landwirtschaftlichen Wandel
Moritz Maurer (Basel) 

Nachhaltigkeitsbezogene Ernährungskommunikation und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen der Lebensmittelindustrie
Tina Bartelmeß (Gießen) 

12.30 Uhr
Diskussion und Ausblick

ab 13.00 Uhr kleiner Imbiss und Abreise

——————————————————————
————————————————————-
———————————————————————
Soziale Innovationen Lokal Gestalten
XIX. Tagung für Angewandte Sozialwissenschaften
Dortmund, 9. bis 11. 6. 2017
 
——————————————————–
50 Jahre Soziologie an der JKU Linz
27. April 2017
 50jahresoziologie
———————————————————-
foldertitelblatt
 
—————————————————————
Call for Papers
Frauen bewegen Landwirtschaft – Landwirtschaft bewegt Frauen
Ort: 4. bis 6 April 2017, 74523 Schwäbisch Hall, Hospitalkirche/Goetheinstitut, Am Spitalbach 8
15. August 2016: Einsendeschluss für Abstracts.
Bitte senden Sie diese an: frauentagung2017@hohebuch.de
—————————————————————-
Hans Jürgen Krysmanski am 9. Juni 2016 gestorben.

Rainer Rilling hat in seinem Blog http://www.rainer-rilling.de/blog/?p=3293  einen Nachruf auf den Münsteraner Soziologen geschrieben. Er ist nicht im Main Stream der Soziologie geschwommen, gehörte dennoch mit seinen kritischen Beiträgen Jahrzehnte zur Community der Soziologie.

—————————————————————–
26. – 30. September 2016
38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Thema: Geschlossene Gesellschaften
Ort: Bamberg

Vorprogramm des Kongresses auf der Kongress-Homepage unter dem Link http://kongress2016.soziologie.de/de/programm/vorprogramm.html.

Aktualisierungen zum Programm werden laufend auf der Kongress-Homepage www.kongress2016.soziologie.de veröffentlicht.

Über die Homepage des Kongresses erhalten Sie außerdem Informationen zum Rahmenprogramm, zu Calls und Deadlines, zur Universität und Stadt Bamberg und vieles mehr.
Ab März ist auf der Webpräsenz die Anmeldung zum Kongress möglich – bis zum 31.05. zum Frühbucherrabatt.

——————————————————————-

Hiwis für DGS-Kongress 25. – 30.09.2016 gesucht!
Liebe Studierende!
Vom 26.-30. September 2016 findet der 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Bamberg statt. Wir erwarten in der Kongresswoche rund 2.200 BesucherInnen, die sich in über 300 Einzelveranstaltungen austauschen. Zur Unterstützung sucht das Kongress-Team 50-70 studentische Hilfskräfte für verschiedene Aufgaben in der Kongresswoche.
Tätigkeitsbereiche:
– Auf- und Abbau
– Betreuung der Medientechnik
– Registrierung/ Tagungsbüro
– Infoschalter
– Garderobe
– Fahrdienste
– Partybetreuung
Sie passen zu uns, wenn Sie Folgendes mitbringen:
– Zeit für den Schulungstermin am 19.09.2016
– Flexible Einsetzbarkeit vom 25. – 30.09.2016
– Immatrikulation an der Universität Bamberg, mindestens im zweiten Semester (gerne fachnah, aber kein Muss)
– Sie sind äußerst zuverlässig
– Sie haben gute Ortskenntnisse
(von Gebäuden der Universität und dem Stadtraum Bamberg)
Sie arbeiten serviceorientiert, sind stressresistent und haben Spaß daran, mit Menschen verschiedenster universitärer Statusgruppen („Prof bis Studi“) zu arbeiten.
Bitte melden Sie sich kurz & formlos bis zum 27.06.2016 unter Beifügung einer Studienbescheinigung per Mail im DGS-Büro bei Kathrin Ott (kathrin.ott@uni-bamberg.de). Nach Eingang Ihrer E-Mail erhalten Sie weitere Informationen und einen Fragebogen.
Herzliche Grüße,
Prof. Dr. Olaf Struck

——————————————————————————-

Das Institute for Applied Research on Ageing (IARA) der FH Kärnten lädt zur Eröffnungskonferenz „Demographischer Wandel im ländlichen Raum“.

Dienstag, 5.7.2016, 13:30 Uhr an der FH Kärnten, Campus Villach, Audimax

Das IARA erforscht die Herausforderungen und Potentiale einer älter werdenden Gesellschaft durch interdisziplinäre praxisnahe Forschung. Dabei werden im Besonderen soziale, technische und wirtschaftliche Fragestellungen disziplinübergreifend bearbeitet.

Anmeldungen bis spätestens 28. Juni 2016 an:

Pia Zupan-Angerer

Support Forschung & Entwicklung

Tel.: +43 (0)5 90500-2126

E-Mail: iara@fh-kaernten.at

———————————————————————-
3. – 5. 6. 2016
40 Jahre BDS – BDS Frühjahrswochenende 2016
Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen e.V.
Hotel am Park, Ruhrstr. 6, 58730 Fröndenberg/Westfalen
Programm und Nähere Infos: http://bds-soz.de/
——————————————————————-
Einladung im Namen der ÖGS Sektion Ländliche Sozialforschung
zum Vortrag von
Prof. Sergio Schneider (Universidade Federal de Rio Grande do Sul, Brasilien)„Rural Deveolpment and Agrifood Dynamics in Brazil“am Mo. 02.05.2016 um 19:30 im HS3 SOWI an der Universität Innsbruck, Universitätsstr. 15, 6020 Innsbruck.
——————————————————————–
18. 3. 2016, 10 Uhr
ARGE Ländliche Sozialforschung

Festsaal, Marxergasse 2/M, 1030 Wien

  1. Fischer (ÖAR Regionalberatung GmbH): Wie weit nach unten reicht „bottom up“? Beobachtungen zur Beteiligung an LEADER in Österreich anhand eines Mixed-Methods-Ansatzes.
  1. Haring und A. Eder (Institut für Soziologie der Karl-Franzens-Universität Graz): Familienleben und Generationenbeziehungen am Bauernhof. Wodurch unterscheiden sie sich Bauern/Bäuerinnem in ihren Norm-, Wert- und Rollenvorstellungen von anderen Bevölkerungsgruppen in Österreich?
Eintritt frei!
———————————————————————–
29. 2. 2016, ab 14 Uhr c.t.
Tag der Zeitver(sch)wendung
Universität Graz, Universitätsplatz 3, Aula
Wie verbringen wir unsere Zeit? Wie würden wir sie gerne verbringen? Und ist das legitim?
Überall dort, wo Menschen sich diese Fragen stellen, findet Zeitpolitik statt. Diese Fragen mag sich eine Angestellte beim Anblick ihrer Überstundenliste stellen; ein Kind, das zwischen Schule und Hausaufgaben keine Zeit zum Spielen findet; oder ein Flüchtling, der die Minuten in seiner Notunterkunft zählt.
Angesichts der offenkundigen Relevanz des Themas wäre eine breite öffentliche zeitpolitische Debatte in Österreich wichtig. Implizit zum Vorschein kommt Zeitpolitik derzeit zum Beispiel in den Verhandlungen der Sozialpartner in verschiedenen Wirtschaftsbranchen um die tägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit sowie auch in der in letzter Zeit häufiger geführten Debatte um eine Arbeitszeitverkürzung. Aber nicht nur die Erwerbsarbeit verlangt nach unserer Zeit. Auch unsere Familien, Kinder und privaten Freizeitinteressen benötigen Zeit, ja ganz allgemein auch unser Wunsch nach gesellschaftlicher Teilhabe und freiwilligem Engagement in einer demokratischen Gesellschaft.
Zeitliche Muster prägen unser Leben. Wie wir unsere Zeit gerne verbringen und welche Zeitpolitik wir eigentlich für ideal erachten würden, spielt eine zentrale Rolle für ein möglicherweise doch erwünschtes erfülltes Leben.
Mit dem Tag der Zeitver(sch)wendung soll der „geschenkte Tag“, den der Kalender 2016 am 29. Februar bereit hält, genutzt werden, um ein Signal für eine breite zeitpolitische Reflexion und Debatte zu geben. Damit soll die Selbstverständlichkeit hinterfragt werden, mit der eine Aktivität als sinnvolle Zeitverwendung im Alltag akzeptiert und eine andere als Zeitverschwendung etikettiert wird.
Programm und Anmeldung (bis 22.2.) unter http://zeitpolitik.uni-graz.at 
————————————————————————
Advertisements